Mehr als nur hoffen & Raten - Datenbasiertes Marketing

Mehr als nur hoffen & Raten - Datenbasiertes Marketing

Viele Menschen sind der festen Überzeugung, dass Marketing nichts mehr als blah blah und ein bisschen Social Media ist.

Ehrlich gesagt, war ich, bevor ich mich näher mit dem beschäftigt habe, auch der Meinung, dass Marketing ja garnicht so schwer ist und das eigentlich jeder kann.

Tja, nun sind wir anderer Meinung und wollen Euch berichten, was zu unserem Sinneswandel geführt hat. Außerdem ist MArketing nicht nur raten und hoffen, sondern wirklich plan - und nachvollziehbar (meistens zumindest ;)).


Die magische Formel hinter richtig gutem Marketing

Es gibt Marketing, gutes Marketing und richtig gutes Marketing.

Wie sich diese drei unterscheiden ist relativ schnell erklärt:

  • Marketing = "Ich poste ein bisschen auf Instagram und Facebook und die Kunden werden uns dann schon finden. Blog brauchen wir nicht und wenn ich genügend Werbebudget habe, werden auch die GoogleADs Kampagnen funktionieren"
  • gutes Marketing = "Mit einem Marketingplan können wir unsere Posts planen und eine gewisse Kontinuität hineinbringen. Wenn wir unsere Blogartikel schreiben, sollten wir uns auch ums SEO kümmern und uns vielleicht mit den aktuellen Google Search Trends auseinandersetzen. Vielleicht tracken wir unsere Website auch mit einem Tool, um mehr Infos über unsere Kunden zu bekommen"
  • Richtig gutes Marketing = " die Daten, die wir mit unseren Tools sammeln, könnten wir ja auch aufbereiten, visualisieren und dann daraus mehr Informationen und noch mehr Insights bekommen. Dann wissen wir genau, wer unsere Kunden sind und können viel besser targetieren!"

Wie unterscheidet sich nun der letzte Punkt von den oberen beiden? Richtig - durch Daten.


Data makes the difference

Gute Daten zu sammeln ist das eine, aber Daten gut und richtig auswerten & interpretieren ist das andere. Aber es ist definitv nicht vernachlässigbar.

Natürlich meinen viele zu beginn, dass sie genau wissen wer ihre Kunden oder Zielgruppe ist. Jedoch sollte man sich auch hier nicht einfach nur auf seinen Glauben verlassen sondern wirklich fundierte Aussagen nur anhand von Daten treffen. Denn diese sagen dir genau, was Sache ist.

Das kann man nicht nur aufs Marketing beziehen, tatsächlich ist es auf so ziemlich alle Bereiche des Business anwendbar.

Man sollte sich nicht nur auf die eigene Meinung verlassen, zumindest sollte diese zuvor von Daten bestätigt worden sein.

💡
Datenbasiertes Marketing = richtig gutes Marketing

Aber wie kommt man nun an solche Daten?

Zuerst einmal unterscheidet man 3 Datengruppen:

First Party Data

Daten, die dem eigenen Unternehmen gehören wie z.B.

  • Daten aus dem CRM
  • Verhaltensbezogene Nutzerdaten der eigenen Website wie z.B. Kaufverhalten im Online-Shop, Nutzerfluss, Absprungrate/Bounce Rate und Verweildauer
  • Nutzerdaten aus eigenen Apps

Second Party Data

Daten vom eigenen Unternehmen, die von Dritten bezogen werden wie z.B.

  • von Marketingpartnern wie Google Analytics und Search Console
  • Analyse Tools der Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram etc.

Third Party Data

eingekaufte Daten von Datenanbietern wie z.B.

  • Marktforschung zu Nutzerbedürfnissen, psychografische Faktoren wie Lebensstil, Werte und Meinungen, Interessen, Vorlieben und Kaufverhalten, demografische Daten wie Alter, Geschlecht, Wohnort und Soziale Merkmale und qualitative Kundenaussagen über z. B. Online-Fragebögen
  • Suchvolumen
  • Trends

Nun haben wir zwar viele Daten, diese sind jedoch nicht strukturiert und auch nicht einheitlich. Deshalb lautet die Devise nun "Datenintegration".

Wie das genau funktioniert, lassen weir jemanden anderen erklären:

Die größte Herausforderung stellt die Datenintegration dar. In diesem Prozessschritt werden die Marketingdaten aus allen Systemen und von allen Channels und Kampagnen in einem zentralen Data Warehouse zusammengeführt und so aufbereitet, dass die Daten miteinander in Bezug gesetzt werden können. Auf diese Weise wird aus Big Data Smart Data. Bei der Datenanalyse werden Datensilos aufgebrochen, um einen gesamtheitlichen Blick auf die Daten zu liefern. Durch die Verknüpfung der Daten, werden diese analysierbar, was das Data-Driven Marketing erst möglich macht. Damit die Daten stets aktuell sind und auch agil und flexibel agiert werden kann, muss dieser Prozess möglichst automatisiert ablaufen. Datenquellen können über Schnittstellen (APIs) angeschlossen werden.

Quelle: Datengetriebenes Marketing – Marketingmaßnahmen optimieren | MMT (mercurymediatechnology.com)

Wenn nun alle Daten brauchbare Formen angenommen haben, folgt Schritt Nummer 3:

Analyse

Es gibt verschiedenste Methoden, all in all kommt nun aber vermehrt AI und Machine Learning zum Einsatz.

Nach der Analyse werden die Daten visualisiert, um diese besser interpretieren und Informationen generieren zu können.


Wie man diese Daten und Informationen nun als Basis für richtig gutes Marketing nutzt, erklären wir in unserem nächsten Post!

Bye Bye,

Euer ConX - Team